Bündnissysteme 1866

General von Steinmetz in der Schlacht bei Skalitz am 28. Juni 1866
General von Steinmetz führte das preußische 5. Korps nach Böhmen hinein. Mit gefälltem Bajonett stürmen die Preußen bei Skalitz die Einbahndämme hinauf und trieben Österreicher und Sachsen in die Flucht.

Bündnissysteme 1866

Gefecht zwischen preußischen und österreichischen Truppen am Bahnhof in Aschaffenburg am 14. Juli 1866. Nach einer Originalzeichnung.
Gefecht zwischen preußischen und österreichischen Truppen am Bahnhof in Aschaffenburg am 14. Juli 1866. Nach einer Originalzeichnung.

Offiziell kämpfte das Königreich Preußen mit seinen militärisch unbedeutenden Verbündeten gegen den Deutschen Bund (deshalb auch zeitgenössische Beschreibung als „Preußisch-deutscher Krieg“) unter Führung des Kaisertums Österreich. Preußen verbündete sich mit dem Königreich Italien, um Österreich einen kräftezehrenden Zweifrontenkrieg aufzuzwingen.

Deutscher Bund 1815-1866
Deutscher Bund 1815-1866

Truppen des Deutschen Bundes

Österreichische Nord-Armee, General en Chef: Feldzeugmeister Ritter von Benedek; Stabschef: Feldmarschall-Leutnant von Henikstein.

Sächsisches Armeekorps. Kommandierender: Kronprinz von Sachsen; Stabschef von Fabrice

Kommandierender: Feldmarschall Prinz Karl von Bayern; Stabschef: Freiherr von der Tann

Als Teil des VIII. Bundeskorps

Hannöversche Armee. Kommandierender: Generalleutnant von Arentschildt

Als Teil des VIII. Bundeskorps

Als Teil des VIII. Bundeskorps

Stimmte für den österreichischen Mobilisierungsantrag und schickte sein Truppenkontingent nach Mainz.

Als Teil des VIII. Bundeskorps

Churfürstlich Hessische Division

als Teil des VIII. Bundeskorps

Preußen und Verbündete

  • I. Preußische Armee
  • II. Preußische Armee
  • Elbarmee
  • Reservearmeekorps
  • Mainarmee

Die Truppen Oldenburgs wurden mit denen der Hansestädte zu einer Brigade formiert und unter Führung des Generals von Weltzien der Division Goeben zugeteilt.

Kommandierender: General der Infanterie Friedrich Franz, Großherzog von Mecklenburg-Schwerin

Teilnahme der braunschweigischen Truppen an den Kampfhandlungen im Reserve-Armeekorps

Die anhaltischen Truppen bildeten lediglich den Bestandteil der Reserve

schickte sein Truppenkontingent in die preußische Festung Petersberg nach Erfurt, Teilnahme an den Kampfhandlungen im Reserve-Armeekorps

stellte sein Truppenkontingent Preußen zur Verfügung. Während des Krieges nahmen coburgisch-gothaische Truppen in der Schlacht bei (Bad) Langensalza und am Feldzug der Mainarmee teil.

  • Fürstentum Lippe

das Fürstentum Lippe unterstützte von vornherein das Königreich Preußen. Das lippesche Bataillon war mit der Mainarmee vereinigt und kämpfte bei Kissingen an der Seite Preußens.

mit Preußen verbündet, besaß aber keine eigenen Truppen

Neutrale bzw. nicht am Krieg teilnehmende deutsche Staaten

Quellenhinweise:

  • „Historischer Schulatlas“ Verlag von Velhagen & Klasing 1902
  • „Meyers Konversations-Lexikon“ in 24 Bänden Bibliographisches Institut Leipzig und Wien 1906
  • „Meyers kleines Konversations-Lexikon“ in 6 Bänden 1908

Ähnliche Beiträge

Vorherige SeiteNächste Seite
Deutscher BundUrsachen des Kriegs 1866

Kommentar verfassen