S.M.S. Hansa (1898)

S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa

S.M.S. Hansa (1898), Großer Kreuzer der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Hansa, Großer Kreuzer
S.M.S. Hansa, Großer Kreuzer

S.M.S. Hansa (1898) – Angaben

Name:Hansa
Namensherkunft:Hansa, nach der Deutschen Hanse, Handelsorganisation im 12. – 17. Jahrhundert
Stapellauf:12.03.1898 in Stettin (Vulkan Stettin)
Schiffsklasse:Hertha-Klasse
Schwesterschiffe:S.M.S. Hansa (1898), S.M.S. Vineta (1897)S.M.S. Freya (1897)S.M.S. Hertha (1897), S.M.S. Victoria Louise (1897)
Besatzung:ca. 465 Mann
Maße:Länge 105 m, Breite 17,6 m, Tiefgang 6,6 m
Wasserverdrängung:5880 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:19 kn
Bewaffnung:2 Schnellfeuerkanonen Kaliber 21 cm, 8 Schnellfeuerkanonen Kaliber 15 cm, 10 Schnellfeuerkanonen Kaliber 8,8 cm, 10 Maschinenkanonen 3,7 cm, Torpedos
Ende:1920 abgewrackt

S.M.S. Hansa (1898) – Geschichte

Von 1895 an wurden die großen Kreuzer der „Hertha“-Klasse gebaut. Hier zeigte sich der französische Einfluss auf die Formgebung der Schiffe in Gestalt des hohen Rumpfs mit glockenförmigem Querschnitt, Geschützerker und Schwalbennester, stark gegliederte Gefechtsmasten und Rammbug.

Die deutsche Kriegsflotte - Große geschützte Kreuzer
Die deutsche Kriegsflotte – Große geschützte Kreuzer
Kaiser Wilhelm II. beim Exerzieren an einer Schnellfeuerkanonen
Kaiser Wilhelm II. beim Exerzieren an einer Schnellfeuerkanonen
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa, Matrosen
S.M.S. Hansa, Matrosen
S.M.S. Hansa
S.M.S. Hansa

Während des Boxeraufstandes in China gefallene Besatzungsmitglieder:

Seymour-Expedition in Jahr 1900

  • Oberbootsmannmaat Gustav Uhlmann aus Heilbronn, Württemberg, verwundet am 22. Juni, gestorben am 10. Juli
  • Matrose Heinrich Goedecke aus Hamburg, am 22. Juni,
  • Matrose Max Rieck aus Hamburg, am 22. Juni
  • Matrose Adolf Visser aus Norderney, Kreis Emden verwundet am 22. Juni, gestorben am 25. Juni
  • Matrose Adolf Herbst aus Nakel, Kreis Wirsitz, am 22. Juni
  • Matrose Heinrich Bading aus Hamburg, verwundet am 23. Juni, gestorben am 24. Juni
  • Matrose Johann Feddermann aus Norderney, Kreis Emden, verwundet am 25. Juni, gestorben am 25. Juni
  • Matrose Joachim Wendt aus Warnemünde, Kreis Rostock, verunglückt am 25. Juni

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

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