S.M.S. Cormoran

S.M.S. Cormoran (1892)

S.M.S. Cormoran (1892), Kleiner ungeschützter Kreuzer der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Cormoran, Kleiner ungeschützter Kreuzer
S.M.S. Cormoran, Kleiner ungeschützter Kreuzer

S.M.S. Cormoran (1892) – Angaben

Name:Seiner Majestät Schiff Cormoran (S.M.S. Kormoran)
Namensherkunft:Cormoran (Kormoran) - Vogel
Stapellauf:02.02.1892  Danzig  ( Kaiserliche Werft in Danzig )
Schiffstyp/-klasse:Bussard-Klasse, Kleiner (ungeschützter) Kreuzer
Schwesterschiffe:S.M.S. Bussard ,  S.M.S. Geier ,  S.M.S. Condor , S.M.S. Cormoran,  S.M.S. Seeadler  (1),  S.M.S. Falke  (2)
Besatzung:ca. 165 Mann
Maße:Länge 76 m Breite 10 m Tiefgang: 4,80 m
Wasserverdrängung:5200 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:15 kn
Bewaffnung:8 x 10,5 cm Schnellfeuerkanonen, 5 x 3,7 cm Revolverkanonen
Ende:1914 Minenhulk, 1917 durch Explosion zerstört.

S.M.S. Cormoran (1892) – Geschichte

S.M.S. Cormoran
S.M.S. Cormoran
S.M.S. Cormoran
S.M.S. Cormoran
S.M.S. Cormoran
S.M.S. Cormoran
S.M.S. Cormoran, Bug
S.M.S. Cormoran, Bug
S.M.S. Cormoran, Heck
S.M.S. Cormoran, Heck
S.M.S. Cormoran, KK Emsmann
S.M.S. Cormoran, KK Emsmann

Nachdem die deutschen katholischen Missionare Nies und Henle in China ermordet wurden, gab Kaiser Wilhelm II. den Befehl zur sofortigen Besetzung der Kiautschou-Bucht (1. November 1897). Das ostasiatische Geschwader, bestehend aus S.M.S. Kaiser, S.M.S. Prinzess Wilhelm und S.M.S. Cormoran (später noch S.M.S. Irene) begeben sich unter Befehl des Konteradmirals Otto von Diederichs (1843 – 1918) nach Kiautschou um die dortige Bucht nebst Befestigungen zu besetzten. Diese Aktion war keinesfalls eine spontane Reaktion auf die Ermordung der Deutschen, sondern nur der offizielle Vorwand eines über Jahre sorgfältig vorbereiteten Unternehmens.

 

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

 

Seitenanfang

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar verfassen