Neustadt bei Coburg

Neustadt bei Coburg, Bahnhofstraße
Neustadt bei Coburg, Bahnhofstraße

Neustadt bei Coburg im Herzogtum Sachsen-Coburg, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Neustadt im Herzogtum Coburg 7415 Einwohner – 1905 (Städte im Kaiserreich)

Neustadt, Herzogtum Coburg
Neustadt, Herzogtum Coburg

Neben Neustadt im Herzogtum Coburg existieren im Deutschen Reich (Kaiserreich) über 50 Gemeinden, in Österreich-Ungarn 13 Gemeinden und in der Schweiz 1 Gemeinde mit Namen „Neustadt“. Die größte Stadt dabei ist Neustadt in Oberschlesien, eine Kreisstadt im Königreich Preußen, Provinz Schlesien, Regierungsbezirk Oppeln mit 20.187 Einwohnern.

Neustadt bei Coburg im Herzogtum Sachsen-Coburg

Neustadt im Herzogtum Coburg (früher Neustadt an der Heide) ist eine Stadt und Luftkurort im Herzogtum Sachsen-Coburg.

Mitteldeutschland Thüringische Staaten (Oberstufen-Atlas für höhere Lehranstalten Gotha Justus Perthes 1914)
Mitteldeutschland Thüringische Staaten (Oberstufen-Atlas für höhere Lehranstalten Gotha Justus Perthes 1914)

Neustadt bei Coburg liegt an der Röthen und der Staatsbahnlinie Coburg-Lauscha (Herzogtum Sachsen-Meiningen). Die Stadt Neustadt bei Coburg hat eine evangelische Kirche, Denkmäler des Kaisers Friedrich III. und des hier geborenen Volksschriftstellers Heinrich Schaumberger (* 15.12.1843 – † 16.03.1874 in Davos, Kanton Graubünden),

Neustadt (Herzogtum Coburg), Kirchstraße
Neustadt (Herzogtum Coburg), Kirchstraße

eine Industrie- und Gewerbeschule, Amtsgericht, Oberförsterei, 2 Porzellanfabriken, Puppen- und Spielwarenfabrikation und Bierbrauerei. Im Jahr 1905 leben in Neustadt bei Coburg 7415 Einwohner, der Großteil sind Evangelische, 115 sind Katholiken. In der Nähe liegt der Muppberg (516 m) mit Aussichtsturm (Prinz-Regenten-Turm).

Neustadt, Herzogtum Coburg, Heubischer Straße
Neustadt, Herzogtum Coburg, Heubischer Straße

1353 kam Neustadt als Bestandteil der Pflege Coburg an das Haus Wettin (Sachsen). Nach einer Volksabstimmung 1919 wurde der Freistaat Coburg zum 1. Juli 1920 mit dem Freistaat Bayern vereinigt.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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