Neu-Gradiska (Nova Gradiška), Strossmayerova ulica (Strossmayerstraße)

Neu-Gradiska

Neu-Gradiska im Königreich Kroatien, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Neu-Gradiška 3019 Einwohner (1901)

Neu-Gradiska (Nova Gradiška), Trg Franje Josipa I. (Franz-Josef Platz)
Neu-Gradiska (Nova Gradiška), Trg Franje Josipa I. (Franz-Josef Platz)

Neben der Stadt Neu-Gradiska existieren im Königreich Kroatien-Slavonien und in Bosnien:

  1. Alt-Gradiska (kroat. Stara-Gradiška), eine Festung im Königreich Kroatien-Slavonien, Komitat Požega. Sie liegt am linken Saveufer, ist 1762 erbaut. Die dazu gehörige Gemeinde Alt-Gradiska (Dampfschiffstation) besteht aus der Ober-, Unter- und Neustadt sowie dem Dorf Uskoci. Im Jahr 1901 leben hier 2698 Einwohner. Gegenüber am rechten Ufer liegt Bosnisch-Gradiska.
  2. Bosnisch-Gradiska, Bezirksstadt in Bosnien, Kreis Banjaluka. Sie liegt an der Mündung des Vrbas in die Save. Die Stadt hat eine Moschee, Ruinen der ehemaligen Festung Bosnisch-Gradiśka oder Berbir, die 1789 von den Österreichern unter Laudon erobert und neu befestigt wurde, sowie ein Salzamt. Im Jahr 1895 leben hier 5502 meist mohammedanische Einwohner, die lebhaften Handel treiben. Unter den Römern stand dort wahrscheinlich Servitium.

 

Neu-Gradiska (Nova Gradiška, Új-Gradiška) im Königreich Kroatien

Neu-Gradiska (kroat. Nova-Gradiška, ungar. Új-Gradiśka), Markt im transleithanischen Teil der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, Komitat Požega, an der Bahnlinie AgramBrod.

Neu-Gradiska (Nova Gradiška) besitzt 2 Kirchen, Obst- und Weinbau, Bezirksgericht, Forstamt und (1901) 3019 meist kroatisch-serbischen Einwohnern. Neu-Gradiska (Nova Gradiška) wurde im 18 Jahrhundert als bosnische Kolonie unter dem Namen Friedrichsdorf gegründet.

Neu-Gradiska (Nova Gradiška), Stadtansicht
Neu-Gradiska (Nova Gradiška), Stadtansicht

Neu-Gradiska (Nova Gradiška) ist heute eine Stadt in Kroatien.

Neu-Gradiska (Nova Gradiška), Gajeva ulica (Gajevastraße)
Neu-Gradiska (Nova Gradiška), Gajeva ulica (Gajevastraße)

Quellenhinweise:

  • „Allgemeines Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder“, Wien 1902
  • „Andrees neuer allgemeiner und österreichisch-ungarischer Handatlas“, 1904
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Österreichs Hort – Geschichts- und Kulturbilder aus den Habsburgischen Erbländern“, 1908
  • „Österreichische Bürgerkunde – Handbuch der Staats und Rechtskunde“ um 1910
  • „Mein Österreich – Mein Heimatland“ 1915

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