Kreutz (Križevci)

Kreutz (Križevci), Zakmardijeva ulica
Kreutz (Križevci), Zakmardijeva ulica

Kreutz im Königreich Kroatien, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Kreutz 4408 Einwohner (1901)

Kreutz - Križevci
Kreutz – Križevci

Kreutz (Križevci, Körös) im Königreich Kroatien

Kreutz, (kroatisch Križevci oder Križevac, spr. krischewaz, magyar. Körös, spr. körösch) ist eine königliche Freistadt im transleithanischen Teil der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, Komitat Belovár-Kreutz.

Fiume und das Königreich Kroatien-Slawonien, Karte 1900
Fiume und das Königreich Kroatien-Slawonien, Karte 1900

Kreutz (Križevci) liegt an den Bahnlinien Agram-Dombovár-Budapest und Kreutz-Belovár. Die Stadt Kreutz (Križevci) ist Sitz eines griechisch-unierten Bischofs und Domkapitels, mit 2 Kirchen, bischöflichem Palais, Gerichtshof, Priesterseminar, Forstschule, landwirtschaftlicher Lehranstalt und einer Tonwarenfabrik.

Kreutz (Križevci), Sermagieva ulica
Kreutz (Križevci), Sermagieva ulica

Im Jahr 1901 leben in Kreutz (Križevci) 4408 (überwiegend kroatischen) römisch-katholische Einwohnern, die Getreide- und Weinbau, Wein- und Holzhandel sowie Viehzucht betreiben. Kreutz war Hauptort des ehemaligen Komitats Kreutz.

Kreutz (Križevci), Zakmardijeva ulica
Kreutz (Križevci), Zakmardijeva ulica

Durch die neue politische Einteilung von 1886 wurde der nördliche Teil dem Komitat Warasdin, der südliche dem neugebildeten Komitat Belovár-Kreutz einverleibt. In der Nähe liegt das Dorf Apatovac mit einem alkalisch-muriatischen Säuerling.

Kreutz (Križevci), Kr. učiteljska i niža pučka škola (Grundschule)
Kreutz (Križevci), Kr. učiteljska i niža pučka škola (Grundschule)

Kreutz (Križevci) ist heute eine Stadt in Kroatien.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Allgemeines Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder“, Wien 1902
  • „Andrees neuer allgemeiner und österreichisch-ungarischer Handatlas“, 1904
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Österreichs Hort – Geschichts- und Kulturbilder aus den Habsburgischen Erbländern“, 1908
  • „Österreichische Bürgerkunde – Handbuch der Staats und Rechtskunde“ um 1910
  • „Mein Österreich – Mein Heimatland“ 1915

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