Brod an der Save

Brod an der Save, Blick von der Brücke
Brod an der Save, Blick von der Brücke

Brod im Königreich Kroatien, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Brod 7310 Einwohner (1901)

Brod an der Save, Jelačić-Platz
Brod an der Save, Jelačić-Platz

Neben der Stadt Brod an der Save im Königreich Kroatien-Slavonien existiert in Bosnien:

  • Türkisch-Brod (auch Bosnisch-Brod, türk. Buzud), eine befestigte Stadt im bosnischen Kreis Banjaluka mit (1895) 1828 Einwohnern.

Brod an der Save (Broda na Savi, Slavonski Brod) im Königreich Kroatien

Brod ist eine Stadt und Festung im transleithanischen Teil der Österreichisch-Ungarischen MonarchieKönigreich Kroatien-Slavonien, Komitat Pozsega.

Fiume und das Königreich Kroatien-Slawonien, Karte 1900
Fiume und das Königreich Kroatien-Slawonien, Karte 1900

Brod liegt an der Save und ist Knotenpunkt der ungarischen und bosnischen Staatsbahn. Die Stadt Brod hat eine griechische und 2 katholische Kirchen, Weinbau, lebhafter Schifffahrt, Handel, Bezirksgericht und Hauptzollamt. Im Jahr 1901 leben in Brod 7310 meist kroatischen und serbische Einwohnern. Brod, jahrhundertelang als strategisch wichtiger Punkt ein Zankapfel zwischen der Türkei und Ungarn, wurde 1691 den Türken entrissen und mit starken Festungswerken versehen.

Brod an der Save, Wochenmarkt
Brod an der Save, Wochenmarkt

Von Brod aus unternahm 1697 Prinz Eugen seinen berühmten Feldzug, und von hier nahm auch 1878 die österreichische Okkupation ihren Ausgang. Gegenüber am rechten Saveufer befindet sich die Stadt Türkisch-Brod (auch Bosnisch-Brod, türk. Buzud). Sie ist eine befestigte Stadt in Bosnien, Kreis Banjaluka und Kopfstation der Bosnabahn, mit griechisch-orientalischer Kirche, Moscheen und (1895) 1828 Einwohner. Hier befindet sich ein Obelisk zum Andenken an die Besetzung Bosniens.

Brod an der Save, Kolodvor (Bahnhof)
Brod an der Save, Kolodvor (Bahnhof)

Brod (Slavonski Brod) ist heute eine Stadt in Kroatien.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Allgemeines Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder“, Wien 1902
  • „Andrees neuer allgemeiner und österreichisch-ungarischer Handatlas“, 1904
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Österreichs Hort – Geschichts- und Kulturbilder aus den Habsburgischen Erbländern“, 1908
  • „Österreichische Bürgerkunde – Handbuch der Staats und Rechtskunde“ um 1910
  • „Mein Österreich – Mein Heimatland“ 1915

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