Oberhausen, Zeche Concordia

Oberhausen

Oberhausen im Königreich Preußen, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Oberhausen 52.096 Einwohner – 1905 = 81. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.

Oberhausen, Marktstraße
Oberhausen, Marktstraße

Neben der Stadt Oberhausen (Rheinland) existieren im Deutschen Reich (Kaiserreich) 26 Orte mit Namen Oberhausen, u.a.:

  • Oberhausen, ein Dorf im Königreich Bayern, Amtsbezirk Landau a. d. Isar mit 797 Einwohnern.
  • Oberhausen, ein Flecken im im Königreich Bayern, Regierungsbezirk Schwaben, Bezirksamt Augsburg, nordwestlich von Augsburg und mit diesem durch elektrische Straßenbahn verbunden. Der Ort liegt an der Wertach, unweit deren Einmündung in den Lech und ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Pleinfeld-Buchloe, UlmMünchen-Simbach und Augsburg-Welden. Der Ort hat eine katholische Kirche, mechanische Baumwollweberei, Schuh-, Acetylengas-, Seife- und Lichtefabrikation und im Jahr 1905 = 8096 Einwohner.
  • Oberhausen, ein Dorf Großherzogtum Baden, Kreis Karlsruhe, Amt Bruchsal. Der Ort hat eine katholische Kirche, Zigarrenfabrikation, Ziegelbrennerei, Spargel- und Hopfenbau und im Jahr 1905 = 3217 Einwohner, davon 27 Evangelische.
  • Oberhausen (Amt Emmendingen), ein Dorf im Großherzogtum Baden, mit 1502 Einwohnern.

 

Oberhausen in der Provinz Rheinland im Königreich Preußen

Oberhausen ist eine Stadt (Stadtkreis) im Königreich Preußen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Düsseldorf.

Oberhausen liegt am Knotenpunkt der Staatsbahnlinien DuisburgHamm-Heeßen, Mülheim a. d. Ruhr-Oberhausen, Oberhausen-Ruhrort u.a. und 40 Meter über dem Meer. Im Jahr 1905 leben hier 52.096 Einwohner, davon 17.027 Evangelische, 34.636 Katholiken und 337 Juden. 1919 sind es durch verschiedene Eingemeindungen schon 98.677 Einwohner.

Oberhausen, Marktstraße
Oberhausen, Marktstraße

Oberhausen hat 3 evangelische und 4 katholische Kirchen, eine Synagoge, Realgymnasium mit Realschule, Bergvorschule, Waisenhaus, ein Amtsgericht und eine Nebenstelle der Reichsbank. Die Stadt besitzt bedeutende Eisenhütten (darunter Werke der Gutehoffnungshütte mit 6000 Arbeitern),

Oberhausen, Marktstraße
Oberhausen, Marktstraße

Eisengießereien, Zinkhütten, Zinkblechwalzwerke mit Zinkweißfabrik, Ornamenten- u. Metallwarenfabrik, eine chemische Fabrik, Fabriken für Porzellan, Glas, Seife, Kessel und Drahtseile, Dampfmahl- und Sägemühlen, Branntweinbrennerei, Kalkbrennerei, eine Eisenbahnwerkstätte und Steinkohlenbergbau.

Oberhausen, Krankenhaus
Oberhausen, Krankenhaus

Oberhausen ist nach der 1848 angelegten Eisenbahnstation Oberhausen benannt, wurde 1861 aus mehreren Bauerschaften gebildet und 1874 zur Stadt erhoben.

Oberhausen, Bahnhof
Oberhausen, Bahnhof

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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