Ohligs (bis 1891 Merscheid)

Ohligs, Blick auf die Südstadt von der Kölnerstraße
Ohligs, Blick auf die Südstadt von der Kölnerstraße

Ohligs (bis 1891 Merscheid) im Königreich Preußen, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Ohligs 24.264 Einwohner – 1905 = 172. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.

Ohligs, Am Bahnhof
Ohligs, Am Bahnhof

Ohligs in der Provinz Rheinland im Königreich Preußen

Ohligs (bis 1891 Merscheid) ist eine Stadt im Königreich Preußen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Düsseldorf, Landkreis Solingen.

Landkarte Rheinland
Landkarte Rheinland

Ohligs ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Gruiten-Mülheim a. Rh., Hilden-Vohwinkel und Ohligs-Weyersberg sowie an einer Straßenbahn nach Solingen und liegt 117 Meter über dem Meer. Ohligs hat 2 evangelische und eine katholische Kirche, Denkmäler der Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III., Realschule, Amtsgericht, Nebenstelle der Reichsbank,

Ohligs, Partie vor dem Bahnhof (Hotel Kanzler)
Ohligs, Partie vor dem Bahnhof (Hotel Kanzler)

bedeutende Stahlwarenfabrikation (Solinger Waren, 5000 Arbeiter), Fabrikation von Schirmfurnituren (2000 Arbeiter), Taschenbügeln, Fahrradfelgen und Pedalen, Weberei, Färberei, Dampfschleiferei, Hammer-, Eisen- und Stahlwerke, Eisengießerei, Bierbrauerei, Branntwein- und Ziegelbrennerei.

Ohligs, Düsseldorferstraße
Ohligs, Düsseldorferstraße

Im Jahr 1905 leben in Ohligs 24.264 Einwohner, die überwiegende Mehrheit sind Evangelische, 7392 sind Katholiken und 462 Juden.

Ohligs, Bahnhof
Ohligs, Bahnhof

Am 1. August 1929 wurden die Städte Wald (Rheinland), Ohligs, Höhscheid und Gräfrath mit der Stadt Solingen vereinigt, wodurch diese zur Großstadt mit über 100.000 Einwohner wurde.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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