Freiwaldau, Fürstliches Schloss

Freiwaldau

Stadt im Kaisertum Österreich, Österreichisch-Schlesien

Freiwaldau 4953 (als Gemeinde 6333) Einwohner (1900)

Freiwaldau, Ansicht
Freiwaldau, Ansicht

Neben der Stadt Freiwaldau im Kaisertum Österreich, Österreichisch-Schlesien existiert:

  • Freiwaldau, ein Flecken im Deutschen Reich (Kaiserreich), Königreich Preußen, Regierungsbezirk, Liegnitz, Kreis Sagan. Der Ort liegt an der Alten Tschirne und an der Eisenbahn Rauscha-Freiwaldau, hat eine evangelische Kirche, vorzügliche Tonlager, bedeutende Dachstein-, Ofen-, Tongeschirr-, Steingut- und Porzellanfabriken, 2 Holz- und ein Tonschneidewerk. Im Jahr 1900 leben hier 2506 Einwohner.

 

Freiwaldau ist eine Stadt im Kaisertum Österreich, Österreichisch-Schlesien. Sie liegt in einem schönen Talkessel der Sudeten an der Biele und der Staatsbahnlinie Hannsdorf-Ziegenhals.

Die Stadt ist Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat ein altes Schloss des Fürstbischofs von Breslau, eine katholische und eine protestantische Kirche, Fabriken für Leinen- und Damastwaren, Bleich- und Appreturanstalten, Handschuhfabrikation und Bierbrauerei. Im Jahr 1900 leben hier 4953 (als Gemeinde 6333) deutsche Einwohner. 2 km nordwestlich liegt der Badeort Gräfenberg.

Freiwaldau, Prießnitz-Monument
Freiwaldau, Prießnitz-Monument

Vinzenz Prießnitz, der Begründer der neuern Wasserkur, geboren am 5. Oktober 1799 zu Gräfenberg (bei Freiwaldau) in Österreichisch-Schlesien, gestorben am 28. November 1851, erwarb sich als Landwirt in seiner Heimat durch mehrere von Glück begleitete Kaltwasserkuren an sich selbst und an anderen einen guten Ruf und errichtete 1826 in Gräfenberg eine (noch heute vielbesuchte) Kaltwasserheilanstalt, der er sich seit 1833 ausschließlich widmete. In Gräfenberg wurde ihm ein Denkmal gesetzt.

Freiwaldau (Jeseník) ist heute eine Stadt in der Tschechischen Republik.

 

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