Crimmitschau, Marktplatz mit Rathaus

Crimmitschau

Crimmitschau im Königreich Sachsen, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Crimmitschau 23.387 Einwohner – 1905 = 188. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.

Crimmitschau, Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit rotem Turm
Crimmitschau, Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit rotem Turm

Crimmitschau im Königreich Sachsen

Crimmitschau (Krimmitschau) ist eine Stadt im Königreich Sachsen, Kreis- und Amtshauptmannschaft Zwickau.

Crimmitschau liegt an der Pleiße, 239 Meter über dem Meer und an der Staatsbahnlinie LeipzigHof. Crimmitschau hat eine schöne gotische evangelische Kirche, ein Kaiser-Wilhelm I.-Denkmal, ein König Albert (von Sachsen)-Denkmal, eine Real-, eine Handels-, eine Web- und Appreturschule, Amtsgericht und eine Nebenstelle der Reichsbank. Im Jahr 1900 leben in Crimmitschau 22.845 meist evangelische Einwohner.

Crimmitschau, Thieme- und Silber-Straße mit Auto-Omnibus
Crimmitschau, Thieme- und Silber-Straße mit Auto-Omnibus

In der Industrie sind von hervorragender Bedeutung die Buckskinfabrikation (Anzugstoff), Streichgarn- und Vigognespinnerei und damit in Zusammenhang stehend die Färberei, Appretur- und Wollspinnerei. Ansonsten hat Crimmitschau noch Fabrikation von Bürsten, Dampfheizrohren, Dampfkesseln, Maschinen, Leder, Metallwaren, Papierhülsen, Uhrgehäusen etc., Eisengießerei, Bierbrauerei, Ziegelbrennerei und ein Kalkwerk mit Kunststeinfabrik.

Crimmitschau, Silberstraße mit Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Crimmitschau, Silberstraße mit Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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