Kalk, Hauptstraße

Kalk

Kalk im Königreich Preußen, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Kalk 25.477 Einwohner – 1905 = 158. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.

Kalk, Kronprinz-Kaserne, Offizierskasino, Kaiserliches Postamt, Hauptstraße
Kalk, Kronprinz-Kaserne, Offizierskasino, Kaiserliches Postamt, Hauptstraße

Kalk in der Provinz Rheinland im Königreich Preußen

Kalk ist eine Stadt im Königreich Preußen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk und Landkreis Köln, östlich neben Deutz und 46 Meter über dem Meer.

Die Stadt Kalk ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Mülheim a. Rh. – Troisdorf, Köln-Kalk, Deutzerfeld-Horchheim und Köln-Kalk, mit Köln außerdem durch eine elektrische Straßenbahn verbunden.

Kalk, Postamt
Kalk, Postamt

Kalk hat eine evangelische und 2 katholische Kirchen, Wallfahrtskapelle, Gymnasium, bedeutende Maschinenfabrikation, Eisengießerei, Walzwerke, Kesselschmiederei, Hochöfen, chemische, Modell- und Sensenfabriken, Ziegelbrennerei, Bierbrauerei. Im Jahr 1900 leben hier 20.606 Einwohner, die überwiegende Mehrheit sind Katholiken, 4031 sind Evangelische und 170 Juden.

Kalk wurde 1829 angelegt und ist seit 1881 Stadt. 1910 wurde die Stadt nach Köln eingemeindet.

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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Köln

 

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