Böhmisch-Wiesenthal und Oberwiesenthal

Oberwiesenthal

Oberwiesenthal im Königreich Sachsen, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Höchste Stadt Deutschlands

Oberwiesenthal 1839 Einwohner – 1905 (Städte im Kaiserreich)

Oberwiesenthal, Marktplatz
Oberwiesenthal, Marktplatz

Oberwiesenthal im Königreich Sachsen

Oberwiesenthal ist eine Stadt im Königreich Sachsen, Kreishauptmannschaft Chemnitz, Amtshauptmannschaft Annaberg.

Oberwiesenthal liegt an der Grenze zu Böhmen und am Südostabhang des Fichtelberges, ist die höchstgelegene Stadt Deutschlands und des Königreichs Sachsens und liegt 894 – 914 Meter über dem Meer.

Oberwiesenthal, Höchste Stadt Deutschlands
Oberwiesenthal, Höchste Stadt Deutschlands

Oberwiesenthal hat eine gotische Kirche, eine Klöppelschule, ein Amtsgericht, Spitzenklöppelei, Glacéhandschuh-, Posamenten-, Steinnußknopf-, Kartonnagen- u. Stickereifabrikation. Im Jahr 1905 leben in Oberwiesenthal 1839 Einwohner, der Großteil sind Evangelische, 150 sind Katholiken.
Oberwiesenthal erhielt 1535 Stadtrechte.

Oberwiesenthal, Aufgang zum Fichtelberg im Winter
Oberwiesenthal, Aufgang zum Fichtelberg im Winter

Mit ihr zusammen hängen in Sachsen die Stadt Unterwiesenthal, mit Eisengießerei, Saitenfabrikation und 697 Einwohner und das Dorf Hammerunterwiesenthal, mit Eisenhammer, Kalkwerken, Papierfabrikation und 815 Einwohner und in Böhmen die zur Bezirkshauptmannschaft Joachimsthal gehörige Stadt Böhmisch-Wiesenthal, im Jahr 1900 hier 1156 deutsche Einwohner.

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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