S.M.S. Brummer (1915)

S.M.S. Brummer, Minenkreuzer
S.M.S. Brummer, Minenkreuzer

S.M.S. Brummer (1915), Minenkreuzer der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Brummer, Minenkreuzer
S.M.S. Brummer, Minenkreuzer

S.M.S. Brummer (1915) – Angaben

Name:Brummer
Namensherkunft:Brummer, Insekt
Stapellauf:11.12.1915 in Stettin (Vulcanwerft)
Schiffstyp/-klasse:Brummer-Klasse, Kleiner Kreuzer – Minenkreuzer
Schwesterschiffe:S.M.S. Brummer (1915), S.M.S. Bremse (1916)
Schwesterschiffe:Brummer, Bremse
Besatzung:ca. 300 Mann
Maße:Länge 140,4 m, Breite 13 m, Tiefgang 6 m
Wasserverdrängung:ca. 5000 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:28 kn
Bewaffnung:4 Schnellfeuerkanonen Kaliber 15 cm, Torpedos, Flak
Ende:21.06.1919 in Scapa Flow selbst versenkt.

S.M.S. Brummer (1915) – Geschichte

S.M.S. Brummer, Minenkreuzer
S.M.S. Brummer, Minenkreuzer

Der Stapellauf des Minenkreuzers erfolgte am 11. Dezember 1915 auf der A.G. Vulcan in Stettin. Durch die Verluste während der Seeschlacht am Skagerrak machte sich eine zügige Indienststellung notwendig; diese erfolgte am 2. April 1916. Nach den erfolgreichen Probefahrten erfolgte die Eingliederung in die II., Ende 1916 in die IV. Aufklärungsgruppe.

S.M.S. Brummer, Minenkreuzer
S.M.S. Brummer, Minenkreuzer

Es erfolgten mehrere Einsätze in Nord- und Ostsee, so im Januar 1917 die Neuverlegung der Minensperre Norderney-Helgoland und die Beteiligung an der Vernichtung eines britischen Geleitzuges. Hierbei wurde erstmals in der Kaiserlichen Marine das Funkmeßverfahren an Bord eines Kriegsschiffes eingesetzt.

S.M.S. Brummer in Scapa Flow
S.M.S. Brummer in Scapa Flow

Während der Internierung in Scapa Flow versenkte die Besetzung den Minenkreuzer am 21. Juni 1919 selbst. S.M.S. Brummer sank als eines der ersten Schiffe und wurde konnte wegen der großen Tiefe nicht gehoben werden.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

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