Zengg (Senj)

Zengg (Senj), Stadtansicht
Zengg (Senj), Stadtansicht

Zengg im Königreich Kroatien, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Zengg 3182 Einwohner (1901), Städte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie

Zengg (Senj), Hafenansicht
Zengg (Senj), Hafenansicht

Zengg (Senj) im Königreich Kroatien

Zengg (Senj) ist eine königliche Frei- und Hafenstadt mit geordnetem Magistrat im transleithanischen Teil der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, Königreich Kroatien und Slawonien, Komitat Lika-Krbava.

Fiume und das Königreich Kroatien-Slawonien, Karte 1900
Fiume und das Königreich Kroatien-Slawonien, Karte 1900

Zengg (Senj) liegt am Morlakenkanal der Adria, der Insel Veglia gegenüber. Die Stadt Zengg (Senj) ist Sitz eines katholischen Bischofs und bischöflichen Konsistoriums, mit schöner Kathedrale und betreibt Schiffbau, Tabakfabrik, kleinem Freihafen (seit 1785), Fischerei und lebhaftem Seehandel. Zengg (Senj) hat eine theologischer Diözesanlehranstalt, bischöfliches Seminar, Obergymnasium, Bezirksgericht und ein Hauptzollamt.

Zengg (Senj), Nehaj grad
Zengg (Senj), Nehaj grad

Im Jahr 1901 leben in Zengg (Senj) 3182 meist kroatischen (römisch-kath.) Einwohnern. Zengg, eine uralte Stadt (im Altertum Senia), soll von senonischen Galliern gegründet worden sein; 452 wurde es von Attila erobert, im 13. Jahrhundert durch die Mongolen zerstört, aber von Béla IV. wieder aufgebaut und 1483 vom König Matthias Corvinus zur königlichen Freistadt erhoben.

Zengg (Senj), Am Hafen
Zengg (Senj), Am Hafen

Zengg (Senj) ist heute eine Stadt in Kroatien.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Allgemeines Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder“, Wien 1902
  • „Andrees neuer allgemeiner und österreichisch-ungarischer Handatlas“, 1904
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Österreichs Hort – Geschichts- und Kulturbilder aus den Habsburgischen Erbländern“, 1908
  • „Österreichische Bürgerkunde – Handbuch der Staats und Rechtskunde“ um 1910
  • „Mein Österreich – Mein Heimatland“ 1915

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