Leoben

Leoben

Stadt im Kaisertum Österreich, Herzogtum Steiermark

Leoben 10.200 Einwohner (1900)

Leoben, Stadtturm
Leoben, Stadtturm

Leoben

Leoben im Stadt im Kaisertum Österreich, Herzogtum Steiermark. Sie liegt 536 Meter über dem Meer, an der Mur, der Südbahnlinie Bruck-Leoben, der Staatsbahnlinie Leoben-St. Michael und der Leoben-Vordernberger Bahn.

Die Stadt ist Sitz einer Bezirkshauptmannschaft, eines Kreisgerichts, eines Revierbergamts und einer Handels- und Gewerbekammer. Leoben hat einen großen Platz mit einer 13 m hohen Pestsäule und einem Brunnen, einen Torturm von 1280, ein Redemptoristenkloster mit neuer gotischer Kirche, ein altes Rathaus, Theater, Bergakademie, Berg- und Hüttenschule, Obergymnasium, Krankenhaus, Sparkasse, Metallgießerei, Gerberei, Kunstmühle, Erzeugung von Essig und Farben, ein Elektrizitätswerk und einen Stadtpark. Im Jahr 1900 leben hier 10.200 Einwohner.

Leoben, Hauptplatz
Leoben, Hauptplatz

Ein Marmordenkmal erinnert an den hier 18. April 1797 zwischen Österreich und der französischen Republik abgeschlossenen Präliminarfrieden, dem der Friede zu Campo Formio folgte. Doch fanden die Verhandlungen in dem nahen, westlich gelegenen Schloss Göß (ehemaligem, 1002 gegründetem Nonnenstift mit Kirche und Bierbrauerei) statt.

Leoben, Kaiser Franz Josef-Platz mit Hotel Garner
Leoben, Kaiser Franz Josef-Platz mit Hotel Garner

Leoben bildet einen Zentralpunkt der obersteirischen Bergwerksindustrie, die in der nächsten Umgebung der Stadt durch ausgedehnte Braunkohlenbergwerke (zu Seegraben, Produktion 1903: 3,76 Millionen metrische Zentner) und bedeutende Eisenwerke (namentlich zu Donawitz) vertreten ist. Die Stadt soll bereits 713 gegründet worden sein.

 

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