Holzminden

Kreisstadt im Herzogtum Braunschweig

Holzminden 9857 Einwohner – 1900 (Städte im Kaiserreich)

Holzminden a. d. Weser
Holzminden a. d. Weser

 

Holzminden an der Weser

Holzminden ist eine Kreisstadt im Herzogtum Braunschweig. Sie liegt am Einfluss der Holzminde in die Weser und am Sollinger Wald, 83 Meter über dem Meer, ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Scherfede-Holzminden und Soest-Börßum. Die Stadt hat eine evangelische und eine katholische Kirche, Synagoge, Bismarckdenkmal, Gymnasium, Baugewerkschule (mit Denkmal des Gründers derselben: Haarmann), Maschinenbauschule, Amtsgericht, Oberforstamt, 2 Forstämter, chemische Fabriken, Fabrikation von Vanillin, Zucker, Zementmaschinen, Dachpappe, Holz- u. Eisenwaren, Brückenbau, Steinbrüche, Steinschleiferei, Holzflößerei und Dampfschifffahrt. Im Jahr 1900 leben hier 9857 meist evangelische Einwohner. Holzminden erhielt 1245 vom Grafen Otto von Eberstein Stadtrechte und kam 1410 an Braunschweig.