S.M.S. Rover (1853)

S.M.S. Musquito, Niobe und Rover
S.M.S. Musquito, Niobe und Rover

S.M.S. Rover (1853), Brigg der preußischen und Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Rover, Brigg
S.M.S. Rover, Brigg

S.M.S. Rover (1853) – Angaben

Name:Rover
Namensherkunft:Rover, Wanderer, Seeräuber
Stapellauf:21.06.1853 in Pembroke (England), 1861 für die preußische Marine gekauft
Schwesterschiffe:S.M.S. Musquito (1851), S.M.S. Rover (1853)
Besatzung:ca. 150 Mann
Maße:Länge 40,50 m, Breite 10,30 m, Tiefgang 4,60 m
Wasserverdrängung:627 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:12 kn
Bewaffnung:10 Ringkanonen
Ende:Am 18.11.1890 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen, 1911 abgewrackt.
Schiffsdaten

S.M.S. Rover (1853) – Geschichte

Die preußischen Kriegsschiffe Arcona, Nymphe, Niobe und Rover
Die preußischen Kriegsschiffe Arcona, Nymphe, Niobe und Rover

„Rover“ ist neben „Musquito“ die zweite Brigg, die 1862 von der britischen Marine erworben wurde. Beide Schiffe trafen nach der Überführung Ende Oktober d. J. in Danzig ein. Ab Mai 1863 begannen sie ihre Ausbildungstätigkeit für Schiffsjungen. Hierfür unternahm man verschiedene Ausbildungsfahrten bis zu den Kapverdischen Inseln und in das westliche Mittelmeer. Nach Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 dient die Brigg als Wohnschiff in Swinemünde (Insel Usedom) und Unterkunftsschiff in Kiel.

S.M.S. Musquito, Niobe und Rover
S.M.S. Musquito, Niobe und Rover

Im Jahre 1872 begannen wieder die Ausbildungsfahrten für Schiffsjungen. 1873 wurden hierbei Hafenstädte in den USA und Kanada angelaufen. 1876 erfolgte eine Grundüberholung in Danzig. Danach erfolgten wieder Ausbildungsfahrten für Schiffsjungen. 1890 wurde das Schiff in Kiel endgültig außer Dienst gestellt und aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen. Zur Prahm umgebaut stand es in Friedrichsort zur Verfügung, bis es nach 1911 abgewrackt wurde.

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

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