S.M.S. Basilisk (1878)

Wespe-Klasse, Panzerkanonenboot
Wespe-Klasse, Panzerkanonenboot

S.M.S. Basilisk (1878), Panzerkanonenboot der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

Panzerkanonenboot der Wespen-Klasse
Panzerkanonenboot der Wespen-Klasse

S.M.S. Basilisk (1878) – Angaben

Name:Basilisk
Namensherkunft:Basilisk ist eine Echsenart.
Stapellauf:14.09.1878 in Bremen (Weser)
Schiffstyp/-klasse:Wespen-Klasse, Panzerkanonenboot
Schwesterschiffe:S.M.S. Basilisk (1878), S.M.S. Biene (1876), S.M.S. Chamäleon (1878), S.M.S. Crokodill (1879), S.M.S. Hummel (1881) S.M.S. Mücke (1877), S.M.S. Natter (1880)S.M.S. Salamander (1880), S.M.S. Scorpion (1877), S.M.S. Viper (1876), S.M.S. Wespe (1876)
Besatzung:ca. 88 Mann
Maße:Länge: 44 m, Breite: 11 m, Tiefgang: 3,3 m
Wasserverdrängung:1210 Tonnen
Maschinenleistung:700 (2) PS, 2 geneigt liegende mit 2facher Expansion, 4 Zylinderkessel mit rückkehrender Flamme.
Maximale Geschwindigkeit:9 kn
Aktionsradius700 Seemeilen
Bewaffnung:1 Kanone Kaliber 22 cm, 2 Kanonen Kaliber 8,7 cm und 2 Maschinenkanonen 3,7 cm
Ende:1920 abgewrackt

S.M.S. Basilisk (1878) – Geschichte

Das Schiff gehörte zur 1886 gebildeten Panzerfahrzeug-Flottille und diente der Sicherung der deutschen Küsten. Die Fahrzeuge besaßen nur einen minimalen Gefechtswert.

Wespe-Klasse, Panzerkanonenboot
Wespe-Klasse, Panzerkanonenboot

Ende August und Anfang September 1880 fanden Probefahrten statt, ehe es in Kiel außer Dienst gestellt wurde. Am 16. August 1881 nahm das Schiff an der Flottenparade vor Kaiser Wilhelm I. teil und diente zu Ausbildungszwecken.

Das neue Panzerkanonenboot Wespe
Das neue Panzerkanonenboot Wespe

Danach wurde S.M.S. Basilisk, bis es 1910 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen wurde, nicht wieder in Dienst gestellt. Im Jahr 1919 wurde es dann verkauft und 1920 abgewrackt.

S.M.S. Wespe
S.M.S. Wespe

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

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