Kronprinz Rudolf-Hospital der Barmherzigen Brüder, St. Veit a. d. Glan

Sankt Veit an der Glan

Sankt Veit an der Glan in Kärnten im Kaisertum Österreich, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Sankt Veit an der Glan 4676 Einwohner (1900)

Sankt Veit an der Glan
Sankt Veit an der Glan

Neben der Stadt Sankt Veit an der Glan existieren in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie:

  1. Ober- und Unter-Sankt Veit, westliche Vororte von Wien, um 1900 zum 13. Wiener Gemeindebezirk (Hietzing) gehörig.
  2. Sankt Veit am Flaum, deutscher Name von Fiume (Rijeka).

 

Sankt Veit an der Glan in Kärnten im Kaisertum Österreich

Sankt Veit ist eine Stadt im Kaisertum Österreich, im Herzogtum Kärnten.

Sankt Veit an der Glan liegt 475 Meter über dem Meer, an der Glan und der Staatsbahnlinie St. Michael-Villach. Sankt Veit an der Glan ist ehemals (bis 1518) Hauptstadt des Herzogtums Kärnten, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts.

Schloss Hochosterwitz bei St. Veit a. d. Glan, Kärnten
Schloss Hochosterwitz bei St. Veit a. d. Glan, Kärnten

Die Stadt hat Reste alter Mauern, eine gotische Pfarrkirche (15. Jahrhundert), eine alte Herzogsburg, ein Rathaus, einen Marmorbrunnen (Ausgrabung von Virunum im Zollfeld), Museum, Bierbrauerei, Essigfabrikation, Sägewerk, Holzhandel, bedeutende Pferdemärkte, eine Sparkasse, Spital, ein Mineralbad (Vitusquelle). Im Jahr 1900 leben in Sankt Veit an der Glan 4676 deutsche Einwohner.

St. Veit a. d. Glan, Kärnten
St. Veit a. d. Glan, Kärnten

In der Umgebung von Sankt Veit an der Glan liegen viele alte Burgen, darunter das östlich auf einem 180 m hohen Felsen gelegene, trefflich erhaltene Schloss Hoch-Osterwitz des Grafen Khevenhüller mit Schlosskirche, Rüstkammer etc. Nordöstlich St. Georgen am (70 Hektar großen) Längsee, mit ehemaligem Benediktinerinnenkloster (jetzt Pensionshotel) und 99 (als Gemeinde 2299) Einwohner.

Kronprinz Rudolf-Hospital der Barmherzigen Brüder, St. Veit a. d. Glan
Kronprinz Rudolf-Hospital der Barmherzigen Brüder, St. Veit a. d. Glan

Quellenhinweise:

  • „Allgemeines Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder“, Wien 1902
  • „Andrees neuer allgemeiner und österreichisch-ungarischer Handatlas“, 1904
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Österreichs Hort – Geschichts- und Kulturbilder aus den Habsburgischen Erbländern“, 1908
  • „Österreichische Bürgerkunde – Handbuch der Staats und Rechtskunde“ um 1910
  • „Mein Österreich – Mein Heimatland“ 1915

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