Travnik

Travnik, Pogled sa grada
Travnik, Pogled sa grada

Travnik in Bosnien unter österreichischer Verwaltung (1878-1918), Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Travnik 6626 Einwohner (1900)

Travnik, Der obere Stadtteil
Travnik, Der obere Stadtteil

Travnik in Bosnien unter österreichischer Verwaltung (1878-1918)

Travnik ist eine Kreishauptstadt in Bosnien.

Dalmatien und das Okkupationsgebiet Bosnien und Herzegowina Karte 1900 (Prof. Hickmann's geographisch-statistischer Taschenatlas von Österreich-Ungarn)
Dalmatien und das Okkupationsgebiet Bosnien und Herzegowina Karte 1900 (Prof. Hickmann’s geographisch-statistischer Taschenatlas von Österreich-Ungarn)

Travnik liegt im schmalen Lašvatal zu beiden Seiten des Flusses, teilweise auf der steilen Lehne einer Seitenschlucht erbaut und an der Bahnlinie Lašva-Jajce. Die Stadt Travnik bietet mit ihren zahlreichen Minaretts, Kuppeln und Bauminseln, den steilen Felshöhen des Vlasič, der alten Burgfeste, den imposanten Kasernenbauten sowie den zahllosen Landhäuschen und Kiosken von der Ferne einen herrlichen Anblick.

Travnik, Pogled sa grada
Travnik, Pogled sa grada

Travnik hat 16 Moscheen, ein Jesuitenkollegium mit Kirche, eine neue katholische Kirche, ein Kloster der Barmherzigen Schwestern, ein erzbischöfliches Gymnasium, einen großen Konak, einen alten Uhrturm, Burgruinen, zahlreiche muslimische Grab und Denkmäler (Turbés) der Wesire, die eine lange Gasse mit Säulenhallen und Kuppeln bilden, eine Lederfabrik.

Travnik
Travnik

Im Jahr 1895 leben in Travnik 6626 muslimische und römisch-katholische Einwohner und ist Sitz eines Militär-Platzkommandos und Kreisgerichts. Bis 1850 war Travnik die Residenz des bosnischen Gouverneurs. 1903 brannten mehr als 500 Häuser ab. Das Travniker Becken enthält reiche Braunkohlenlager.

Travnik, Velika gimnazija
Travnik, Velika gimnazija

Travnik ist heute eine Stadt in Bosnien und Herzegowina.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Allgemeines Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder“, Wien 1902
  • „Andrees neuer allgemeiner und österreichisch-ungarischer Handatlas“, 1904
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Österreichs Hort – Geschichts- und Kulturbilder aus den Habsburgischen Erbländern“, 1908
  • „Österreichische Bürgerkunde – Handbuch der Staats und Rechtskunde“ um 1910
  • „Mein Österreich – Mein Heimatland“ 1915

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