Bihač

Bihač, Stadtansicht
Bihač, Stadtansicht

Bihač in Bosnien unter österreichischer Verwaltung (1878-1918), Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Bihač 4330 Einwohner (1895), Städte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie

Bihac, Ansicht
Bihac, Ansicht

Bihač in Bosnien unter österreichischer Verwaltung (1878-1918)

Bihač (spr. -hatsch) ist eine Kreisstadt in Bosnien und Hauptort der Krajina.

Dalmatien und das Okkupationsgebiet Bosnien und Herzegowina Karte 1900 (Prof. Hickmann's geographisch-statistischer Taschenatlas von Österreich-Ungarn)
Dalmatien und das Okkupationsgebiet Bosnien und Herzegowina Karte 1900 (Prof. Hickmann’s geographisch-statistischer Taschenatlas von Österreich-Ungarn)

Bihač liegt an der Unna (der befestigte Teil auf einer Insel des Flusses), hat ein Schloss, eine große Moschee Fetija („Die Eroberte“, ehemals Kirche), ein Denkmal für die 1878 gefallenen Österreicher, Kreisgericht, einigen Handel. Im Jahr 1895 leben in Bihač 4330 Einwohner (viele Moslems).

Bihač, Stadtansicht
Bihač, Stadtansicht

Bihač, von Bela IV. befestigt, war der Sitz der alten kroatischen Könige. 1592 eroberte es Hasan, Statthalter von Bosnien, und 1697 belagerte es der österreichische General Auersperg einen Monat lang vergebens. Am 7. September 1878 wurden die Österreicher vor Bihač zurückgeschlagen, doch geriet die Stadt am 18. September in ihren Besitz.

Bihač, Burg Ostrožac
Bihač, Burg Ostrožac

Bihač ist heute eine Stadt in Bosnien und Herzegowina.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Allgemeines Ortschaften-Verzeichnis der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder“, Wien 1902
  • „Andrees neuer allgemeiner und österreichisch-ungarischer Handatlas“, 1904
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Österreichs Hort – Geschichts- und Kulturbilder aus den Habsburgischen Erbländern“, 1908
  • „Österreichische Bürgerkunde – Handbuch der Staats und Rechtskunde“ um 1910
  • „Mein Österreich – Mein Heimatland“ 1915

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