Burbach, Stadtansicht

Malstatt-Burbach

Malstatt-Burbach im Königreich Preußen, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Malstatt-Burbach 38.553 Einwohner – 1905 = 101. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.

Malstatt-Burbach, Stadtpark Ludwigsberg
Malstatt-Burbach, Stadtpark Ludwigsberg

Malstatt-Burbach in der Provinz Rheinland im Königreich Preußen

Malstatt-Burbach ist eine Stadt im Königreich Preußen, Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Trier, Kreis Saarbrücken.

Malstatt-Burbach liegt an der Saar und 170 Meter über dem Meer. Die Stadt Malstatt-Burbach ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Saarbrücken-Malstatt-Burbach, Malstatt-Burbach-Saarhafen und Schleifmühle-Malstatt-Burbach.

Malstatt-Burbach, Wilhelmstraße
Malstatt-Burbach, Wilhelmstraße

Malstatt-Burbach hat 2 evangelische und 2 katholische Kirchen, elektrische Straßenbahn, ein großes Eisenwerk (4200 Arbeiter), Maschinenbauanstalt, Gußstahlwerk, Portlandzement-, Eisenbahnwaggon-, Kessel- und Kassenschrankfabrikation, Eisengießerei, Phosphatmühlen, Ziegeleien, Eisensteinbergbau.

Malstatt-Burbach, Wilhelmstraße
Malstatt-Burbach, Wilhelmstraße

Im Jahr 1900 leben in Malstatt-Burbach 31,195 Einwohner, die überwiegende Mehrheit sind Katholiken, 10.625 sind Evangelische und 92 Juden. Malstatt ist ein sehr alter Ort, wurde 1874 mit Burbach vereinigt und zur Stadt erhoben. 1909 erfolgte die Vereinigung der Städte Sankt Johann a. d. S. und Malstatt-Burbach mit Saarbrücken.

 

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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