S.M.S. Mars (1877)

S.M.S. Mars, Schießübung abhaltend
S.M.S. Mars, Schießübung abhaltend

S.M.S. Mars (1877), Artillerieschulschiff der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Mars, Artillerieschulschiff
S.M.S. Mars, Artillerieschulschiff

S.M.S. Mars (1877) – Angaben

Name:Seiner Majestät Schiff Mars
Namensherkunft:Mars, römischer Kriegsgott
Stapellauf:15.11.1877 in  Wilhelmshaven  ( Kaiserliche Werft Wilhelmshaven )
Schwesterschiffe:Einzelschiff
Besatzung:ca. 348 Mann
Maße:Länge 80 m - Breite 15 m - Tiefgang: 5,8 m
Wasserverdrängung:3320 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:11 kn
Maschinenleistung:2 000 PS, 1 Expansionsmaschine - Schraube
Dampfstrecke:1 500 Seemeilen
Bewaffnung:Wechselnd
Ende:1908 Hulk, 1921 abgewrackt

S.M.S. Mars (1877) – Geschichte

S.M. Artillerie-Schulschiff Mars
S.M. Artillerie-Schulschiff Mars

Das Schulschiff kam 1877 als Ersatz für das Artillerieschulschiff S.M.S. Renown in die Kaiserliche Marine. Ab Anfang 1881 erfolgte sein Einsatz in der Nordsee.

Kiel, Kriegshafen - S.M.S. Mars im Salut
Kiel, Kriegshafen – S.M.S. Mars im Salut

Am 26. April 1881 ereignete sich an Bord, während einer Schießübung, eine furchtbare Explosion, die 9 Tote und mehrere Verletzte forderte. Das Artillerieschulschiff diente der Ausbildung der Mannschaften und Erprobung moderner Kanonen und Techniken. 1894 führte es Fernschießübungen in Südnorwegen durch. 1895 nahm S.M.S. Mars an der Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (Nord Ostsee Kanal) teil.

S.M.S. Mars, Hulk
S.M.S. Mars, Hulk

Ab 1908 diente S.M.S. Mars als Hulk für die Ostseestationen. 1914 wurde es von der Liste der Kriegsschiffe gestrichen. 1921 wurde der Rumpf des Schiffes in Lübeck abgebrochen.

 

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

 

Seitenanfang

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar verfassen