S.M.S. Markgraf

S.M.S. Markgraf (1913)

S.M.S. Markgraf (1913), Linienschiff der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Markgraf, Linienschiff
S.M.S. Markgraf, Linienschiff

S.M.S. Markgraf (1913) – Angaben

Name:Seiner Majestät Schiff Markgraf
Namensherkunft:Zu Ehren des badischen Herrscherhauses, das Geschlecht nennt sich auch heute wieder Markgrafen von Baden.
Stapellauf:04..06.1913 in  Bremen  ( Weser Werft )
Schiffsklasse:König
Schwesterschiffe:S.M.S. Kronprinz, S.M.S. König, S.M.S. Großer Kurfürst, S.M.S. Markgraf
Besatzung:ca. 1130 Mann
Maße:Länge 174,7 m - Breite 29,5 m - Tiefgang: 8,3 m
Wasserverdrängung:25800 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:20,5 kn
Bewaffnung:10 Schnellfeuerkanonen Kaliber 30,5 cm, 14 Schnellfeuerkanonen Kaliber 14,4 cm, 10 Schnellfeuerkanonen Kaliber 8,8 cm, Flak und Torpedos
Ende:Am 21.06.1919 in Scapa Flow selbst versenkt.

S.M.S. Markgraf (1913) – Geschichte

S.M.S. Markgraf und Großer Kurfürst laufen am 29. III. 1915 gefechtsklar aus.
S.M.S. Markgraf und Großer Kurfürst laufen am 29. III. 1915 gefechtsklar aus.

Am 21. Juni 1919 versenkte sich die in Scapa Flow internierte Kaiserliche Marine selbst. Die Besatzung der „Markgraf“ wurde, obwohl völlig unbewaffnet, dabei von den Engländern beschossen. Es gab 9 Tote und 19 verletzte. Unter den Toten ist der Kommandant des Linienschiffes „Markgraf“ Korvettenkapitän Schumann, der trotz Zeigen eines weißen Tuches an Deck seines Schiffes von einem englischen Drifter aus erschossen wurde.

S.M.S. Markgraf
S.M.S. Markgraf

 

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

 

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