S.M.S. Loreley (1884)

S.M.S. Loreley
S.M.S. Loreley

S.M.S. Loreley (1884), Spezialschiff der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Loreley, Spezialschiff
S.M.S. Loreley, Spezialschiff

S.M.S. Loreley (1884) – Angaben

Name:Loreley
Namensherkunft:Die Loreley ist ein Schieferfelsen bei St. Goar, der sich am östlichen Rheinufer (132 Meter) befindet.
Stapellauf:1884 in Glasgow (Henderson Co)
Schwesterschiffe:Einzelschiff
Besatzung:ca. 55 Mann
Maße:Länge 61 m, Breite 8,4 m, Tiefgang 4,2 m
Wasserverdrängung:925 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:12 kn
Bewaffnung:2 Schnellfeuerkanonen Kaliber 5 cm
Ende:1918 der Türkei übergeben, 1926 im Schwarzen Meer verschollen

S.M.S. Loreley (1884) – Geschichte

S.M.S. Loreley
S.M.S. Loreley

S.M.S. Loreley geleitete 1898 das Kaiserpaar auf einer Reise durch die Türkei nach Konstantinopel.

Besten Gruss von S.M.S. Loreley aus Constantinopel, 20.Mai 1898
Besten Gruss von S.M.S. Loreley aus Constantinopel, 20.Mai 1898

S.M.S. Loreley hat im Hochsommer 1912, nachdem ein heftiges Erdbeben in der Umgebung des Marmarameeres aufgetreten war, die geschädigten Orte besucht und durch Verteilung von Proviant und Wolldecken Hilfe geleistet.

Obdachlose von Myriophyto bei der Proviantverteilung durch S.M.S. Loreley, Türkei 1912
Obdachlose von Myriophyto bei der Proviantverteilung durch S.M.S. Loreley, Türkei 1912

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

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