S.M.S. Loreley, 1859

S.M.S. Loreley (1859)

S.M.S. Loreley (1859), Radaviso der königlichen preußischen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Loreley, Radaviso
S.M.S. Loreley, Radaviso

S.M.S. Loreley (1859) – Angaben

Name:Loreley
Namensherkunft:Die Loreley ist ein Schieferfelsen bei St. Goar, der sich am östlichen Rheinufer (132 Meter) befindet.
Stapellauf:20.05.1859 in Danzig (Königliche Werft Danzig)
Schiffstyp/-klasse:Radaviso
Schwesterschiffe:Einzelschiff
Besatzung:ca. 65 Mann
Maße:Länge 47,08 m, Breite 6,6 m, Tiefgang 3,02 m
Wasserverdrängung:430 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:9,1 kn
Bewaffnung:2 lange 12Pfünder
Ende:1870/71 Umbau in  Wilhelmshaven  zu  S.M.S. Loreley (1871)

S.M.S. Loreley (1859) – Geschichte

Neue Verordnungen von 1856 regelten in der preußischen Marine die Bildung eines Seewehroffizierskorps, einer Schiffsjungendivision, die Trennung der Admiralität in Marine-Oberkommando und Verwaltung. Die Verwaltung wurde zum Marineministerium und neben dem Kriegsministerium dem Generalleutnant Albrecht von Roon übertragen. Der Flottenbestand vermehrt sich bis 1859 weiter im die Schraubenkorvette „Arcona“ und „Gazelle„, die Jacht „Grille“ und Aviso „Loreley“. Die beiden letzteren Schiffe haben weit über 50 Jahre ihren Dienst versehen.

Der Rhein, Loreley
Der Rhein, Loreley

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz
Kaiserliche Marine

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