S.M.S. Freya, Korvette

S.M.S. Freya (1874)

S.M.S. Freya (1874), Korvette der Kaiserlichen Marine, technische Angaben und Geschichte in alten Postkarten.

S.M.S. Freya, Korvette
S.M.S. Freya, Korvette

S.M.S. Freya (1874) – Angaben

Name:Seiner Majestät Schiff Freya
Namensherkunft:Freyja (Freia, Frouwa, "Frau"), in der nordischen Mythologie eine Göttin aus dem Geschlechte der Wanen, Tochter des Njord, Schwester des Freyr. Ihr Palast in Walhalla ist Folkwang mit dem Saal Seßrymnir. Wenn sie ausfährt, sind zwei Katzen vor ihren Wagen gespannt. Ihr Gemahl ist der Windgott Od (ursprünglich identisch mit Odin?), dem sie zwei Töchter, Hnoß und Gersemi, gebar; später aber verließ er sie, worauf sie durch alle Länder zog, um ihn zu suchen. Freyja ist wohl ursprünglich die Spenderin des befruchtenden Sommerregens, daher sie in einem Federgewand (der Wolke) über die Erde schwebt, daher sie auch die Göttin, die durch Tränen verschönt wird, heißt, deren Tränen sich in Gold (die goldenen Getreidekörner) verwandeln. Später schrieb man ihr dann die Verleihung jeglicher Fruchtbarkeit zu und machte sie darum auch zur Göttin der Liebe.
Stapellauf:29.12.1874 in  Danzig  ( Kaiserliche Werft Danzig )
Besatzung:ca. 248 Mann
Maße:Länge: 85 m - Breite: 11 m - Tiefgang: 5,3 m
Wasserverdrängung:2017 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:14 kn
Bewaffnung:8 Kanonen Kaliber 15cm
Ende:1897 verkauft und abgewrackt

S.M.S. Freya (1874) – Geschichte

Glattdeckskorvette Freya
Glattdeckskorvette Freya
S.M.S. Freya, Korvette
S.M.S. Freya, Korvette

 

Quellenhinweise:

  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1880
  • „Deutschlands Seemacht“ von Georg Wislicenus – Verlag Friedrich Wilhelm Grunow, Leipzig 1896
  • „Die Heere und Flotten der Gegenwart – Deutschland“ 1898
  • „Bilder aus der deutschen Seekriegsgeschichte“ von Vizeadmiral a.D. Reinhold Werner – München 1899
  • „Nauticus – Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen“ 1899-19
  • „Überall“ Illustrierte Zeitschrift für Armee und Marine, Jahrgänge
  • „Das Buch von der Deutschen Flotte“, von R. Werner, Verlag von Velhagen und Klasing – Bielefeld und Leipzig 1902
  • „Deutschland zur See“ von Victor Laverrenz, Berlin 1900
  • „Marine-Album“ Berlin 1910
  • „Deutschland zur See“ Illustrierte Wochenschrift, Zeitschrift des Vereins „Marinedank“, Berlin, Jahrgänge
  • „Der Völkerkrieg – Eine Chronik der Ereignisse seit dem 1.Juli 1914“ Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart 1914-1922
  • „Taschenbuch der Kriegsflotten“, J.F. Lehmann’s Verlag, München Jahrgänge von 1900 bis 1936
  • „Kennung der deutschen Kriegsschiffe und Torpedoboote“ – Admiralstab der Marine 1917
  • „Das Reichsarchiv“ Band 1 – 36, Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1924
  • „Unsere Marine im Weltkrieg 1914-1918“ Vaterländischer Verlag Berlin 1927
  • „Deutsche Seefahrt“ – von Trotha und König, Otto Franke/ Verlagsgesellschaft Berlin – Birkenwerder 1928
  • „Marinearchiv“ Band I und II Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i.O. 1931
  • „Unsere Marine – Schiffsbilder“, Bilder der Reichsmarinesammlung im Museum für Meereskunde zu Berlin (1930)
  • „So war die alte Kriegsmarine“ von Eberhard von Mantey – Berlin 1935
  • „Die deutschen Kriegsschiffe“, Groener 1966
  • „Die Deutschen Kriegsschiffe“, Hildebrand/Röhr/Steinmetz

 

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