Vegesack

Vegesack, Strandlust
Vegesack, Strandlust

Vegesack im Deutschen Reich 1871 – 1918 (Kaiserreich), Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Vegesack 4112 Einwohner – 1905 (Städte im Kaiserreich)

Vegesack, Strandleben
Vegesack, Strandleben

Vegesack im Deutschen Reich 1871 – 1918 (Kaiserreich)

Vegesack ist eine Stadt im Gebiete der Freien Hansestadt Bremen.

Bremen und Bremerhaven Stadtplan 1894 (Brockhaus'Konversations-Lexikon 14. Auflage)
Bremen und Bremerhaven Stadtplan 1894 (Brockhaus’Konversations-Lexikon 14. Auflage)

Vegesack liegt an der Mündung der Lesum (Wümme) in die Weser. Der Ort mit Station Grohn-Vegesack ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Burg-Lesum-Grohn-Vegesack und Grohn-Vegesack-Farge.

Vegesack, Strandlust
Vegesack, Strandlust

Vegesack hat eine evangelische Kirche, ein Realgymnasium, einen Hafen, eine Schiffswerft (3000 Arbeiter), Eisengießerei und Maschinenfabrikation, Segelmacherei, Tauwerk- und Flurplanenfabrikation, Reederei, Heringsfischerei und Handel. Im Jahr 1905 leben in Vegesack 4112 Einwohner.

Vegesack, An der Landungsbrücke
Vegesack, An der Landungsbrücke

Der Vegesacker Hafen wurde zwischen 1618–1623 als erster künstlicher deutscher Hafen angelegt. Zwischen 1645–1648 wurde das Havenhaus als Dienstsitz des Hafenmeisters erbaut.

Vegesack, Strandpromenade
Vegesack, Strandpromenade

1803 kam mit dem Reichsdeputationshauptschluss die gesamte Ortschaft Vegesack zu Bremen, 1850 wurde der Ort zur Stadt erhoben. 1939 wurde Vegesack nach Bremen eingemeindet.

Vegesack, Strandlust
Vegesack, Strandlust

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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