Göppingen

Göppingen, Rathaus
Göppingen, Rathaus

Göppingen im Königreich Württemberg, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Göppingen 20.810 Einwohner – 1905 = 208. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.

Göppingen, Hauptstraße
Göppingen, Hauptstraße

Göppingen im Königreich Württemberg

Göppingen ist eine Oberamtsstadt im Königreichs Württemberg, Donaukreis.

Landkarte Elsass-Lothringen, Baden, Württemberg, Pfalz
Landkarte Elsass-Lothringen, Baden, Württemberg, Pfalz

Im Jahr 1900 leben in Göppingen 19.384 Einwohnern, der Großteil sind Evangelische, 3036 Katholiken und 325 Juden. Die Stadt Göppingen liegt an der Fils, 316 Meter über dem Meer und der Staatsbahnlinie Bretten-Friedrichshafen. Göppingen hat 2 evangelische und eine katholische Kirche, eine Synagoge, ein großes Schloss (1559 bis 1567 teilweise aus den Trümmern der 5 km nördlich gelegenen Burg Hohenstaufen erbaut), eine Realschule, Amtsgericht, Forstamt,

Göppingen, Bahnhofplatz
Göppingen, Bahnhofplatz

eine Nebenstelle der Reichsbank, Irrenheilanstalt und 2 Mineralquellen (erdig-alkalische Säuerlinge). Göppingen hat bedeutende Fabriken für Tuch, emaillierte Blechwaren und Holzspielwaren, landwirtschaftliche Maschinen, ferner für Korsette, Drahtgewebe, Schuhwaren, Papier, Hüte, Kessel, Leder, Gelatine, Leim, chemische Produkte, Eisengießereien, Bierbrauereien, Spinnerei, Kunstmühle, Ziegelbrennerei, Obstbau.

Göppingen, Hohenstaufen
Göppingen, Hohenstaufen

Göppingen gehörte früher den Hohenstaufen, wurde um 1250 Stadt und kam 1270 an Württemberg. Nach dem Brand von 1782 wurde es fast ganz neu erbaut.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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