Brake (Oldenburg), Brake (Unterweser)

Brake, Landungsbrücke
Brake, Landungsbrücke

Brake im Großherzogtum Oldenburg, Stadtgeschichte in alten Ansichtskarten und zeitgenössischen Texten.

Brake 4718 Einwohner – 1900 (Städte im Kaiserreich)

Brake i. O., Gesamtansicht
Brake i. O., Gesamtansicht

Neben der Stadt Brake in Oldenburg existiert im Deutschen Reich (Kaiserreich):

  • Brake ein Flecken im Fürstentum Lippe, er liegt an der Bega, hat eine evangelische Kirche, Schloss, Verwaltungsamt, Irrenanstalt („Lindenhaus“), Zigarren- und Tonwarenfabrikation und Bierbrauerei. Im Jahr 1900 leben hier 1756 Einwohner.

 

Brake im Großherzogtum Oldenburg

Brake ist eine Stadt im Großherzogtum Oldenburg.

Landkarte Hannover, Oldenburg, Braunschweig
Landkarte Hannover, Oldenburg, Braunschweig

Brake liegt links an der Weser und ist Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Hude-Nordenham und Oldenburg-Brake.

Brake i. O., Auf der Kaje
Brake i. O., Auf der Kaje

Die Stadt Brake hat eine evangelische Kirche, katholische Kapelle, Methodistenkapelle, Amt, Amtsgericht, Hauptzollamt, Trockendock, Schiffbau, Tau- und Segelfabrikation, einen Hafen und lebhaften Handel (besonders Einfuhr von englischen Kohlen, Holz und Getreide).

Brake, Weserstrand mit Pier
Brake, Weserstrand mit Pier

Im Jahr 1900 leben Brake 4718 meist evangelische Einwohner. Der Schiffsverkehr belief sich 1900 auf 579 Seeschiffe zu 309.800 Registertonnen, die Reederei der Stadt zählte 1901: 66 Seeschiffe zu 20.671 Registertonnen.

Bildergalerie

Quellenhinweise:

  • Prof. A. L. Hickmann’s Geographisch-statistischer Taschen-Atlas des Deutsches Reichs, Leipzig und Wien 1897
  • „F. W. Putzgers Historischer Schul-Atlas“, Verlag von Velhagen & Klasing, 1902
  • „Harms Vaterländische Erdkunde“, 1906
  • „Post-Taschen-Atlas von Deutschland nebst Ortsverzeichnis“, Th. Pfuhl, Berlin, 1906
  • „Meyers Großes Konversations-Lexikon“ 6. Auflage in 20 Bänden, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Petzolds Gemeinde- und Ortslexikon des Deutschen Reiches“, Band 1 und 2, Bischofswerda (Sachsen), 1911

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