Präliminarfrieden von Versailles, 26. Februar 1871

Der Präliminarfrieden von Versailles, 26. Februar 1871

Kaiserproklamation zu Versailles am 18. Januar 1871
Kaiserproklamation zu Versailles am 18. Januar 1871

Nach dem Sieg im Deutsch-Französischen Krieg wurde am 18. Januar 1871 König Wilhelm I. im Spiegelsaal von Versailles zum Deutschen Kaiser ausgerufen.

Im Spiegelsaal von Versailles, Ausrufung Wilhelms I. zum Deutschen Kaiser
Im Spiegelsaal von Versailles, Ausrufung Wilhelms I. zum Deutschen Kaiser, Gemälde „Die Proklamierung des Deutschen Kaiserreiches“, Anton von Werner 1885

Sein Beharren auf dem Legitimitätsprinzip, d. h. der Zustimmung aller Bundesfürsten zur Kaiserkrönung, und seine um Kooperation mit den deutschen Fürstenhäusern bemühte Politik nach der Reichseinigung beförderten wesentlich die Integration der deutschen Einzelstaaten in das neu geschaffene Deutsche Reich und die Festigung der monarchistischen Staatsidee.

Deutsches Reich (1912)
Deutsches Reich (1912)

Am 26. Februar 1871 wurde der Präliminarfriede von Versailles unterzeichnet und am 1. März 1871 mit 546 gegen 107 Stimmen von der französischen Nationalversammlung genehmigt. Zuvor hatte man sich auf die Zahlung von 5 Milliarden Franc, bis zu deren Abzahlung französisches Territorium besetzt bleiben sollte und das Belfort bei Frankreich bleiben sollte, geeinigt.

Frankreich (1912)
Frankreich (1912)

Vollständiger Vertragstext des Präliminarfrieden von Versailles

Friedens-Präliminarien zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich [„Versailler Präliminarfrieden“] (26.02.1871), in: documentArchiv.de [Hrsg.], Stand: 25.03.2005

Quellenhinweise:

  • „Meyers Konversations-Lexikon“ Bibliographisches Institut Leipzig und Wien, 1905-1911
  • „Oberstufen-Altas für höhere Lehranstalten“ Gotha Justus Perthes 1914

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